Anamnesegespräch und standardisierte Testverfahren für eine detaillierte Einzelfalldiagnostik.
Ergotherapie · Logopädie · Pfaffenhofen
Im Therapiezentrum Pfaffenhofen finden Sie Ergotherapie und Logopädie unter einem Dach. So behandeln und betreuen wir auch Patienten mit verschiedenen Therapieindikationen optimal fachübergreifend. Für Kinder, Erwachsene und ältere Menschen, auf Verordnung auch als Hausbesuch.
★★★★★ 4,6 aus 68 Google-Bewertungen · Für Kinder ist die Therapie zuzahlungsfrei

Unsere Arbeitsweise
Anamnesegespräch und standardisierte Testverfahren für eine detaillierte Einzelfalldiagnostik.
Ihre Lebenssituation und Ihre Anforderungen stehen im Mittelpunkt der Therapieziele.
Wir beraten Angehörige und Eltern und tauschen uns mit Lehrern und Erziehern aus.
Gezielte Anleitungen für Alltag, Schule und Beruf sowie Anleitung zum Selbsttraining.
Regelmäßiger Austausch mit Ärzten und Pflegepersonal.
Ergotherapie
Ein Bedürfnis haben wir alle gemeinsam: tätig zu sein, sei es das Spiel der Kinder, das Lernen, die Arbeit oder die Freizeit. Wir begleiten Sie, wenn Ihr Alltag nach einem Schlaganfall, mit nachlassender kognitiver Leistung oder im Alter schwerer wird, und Ihr Kind, wenn es Unterstützung beim Lernen neuer Fähigkeiten braucht.
Logopädie
Mit einer auf Sie zugeschnittenen Therapie verhelfen wir Menschen mit einer Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluck- oder Hörbeeinträchtigung zu einer besseren Kommunikation und mehr Lebensqualität. Auch Kindern, die wenig oder undeutlich sprechen.
FAQ
Allgemeinmediziner, Neurologen, Psychiater, Internisten, Kinderärzte, Orthopäden, Handchirurgen, Unfallärzte der BG etc. sind berechtigt, Ergotherapie, ggf. auch als Hausbesuch, zu verordnen.
Kinderärzte, HNO-Ärzte, Phoniater, (Päd)Audiologen, Allgemeinmediziner, Neurologen, Kieferorthopäden und Zahnärzte sind berechtigt, Logopädie, ggf. auch als Hausbesuch, zu verordnen.
Eine Behandlungseinheit dauert in der Regel zwischen 30 und 60 Minuten und wird 1- bis 5-mal wöchentlich durchgeführt, bei entsprechender Verordnung auch als Hausbesuch.
Selbstverständlich. Patienten, die unsere Praxis nicht aufsuchen können, haben auch die Möglichkeit des Hausbesuches. Dieser kann ärztlich verordnet werden und wird wenn nötig von den Krankenkassen getragen.
Ergotherapie: motorisch-funktionelle Behandlung (30 Minuten), sensomotorisch-perzeptive Behandlung (45 Minuten), psychisch-funktionelle Behandlung (60 Minuten). Logopädie: Stimmtherapie, Sprechtherapie, Sprachtherapie.
Für Kinder ist die Therapie generell zuzahlungsfrei.
Erwachsene zahlen 10 € Rezeptgebühr und 10 % der Behandlungskosten. Ab einer bestimmten Höhe ist eine Befreiung möglich.
Sie erhalten einen Kostenvoranschlag, der Ihrer Kasse zur Genehmigung vorgelegt wird.
Leistungen, die Ihre Kasse nicht übernimmt, können Sie auch selbst bezahlen.
Stellenangebote
Zur Unterstützung suchen wir aufgeschlossene, sympathische Verstärkung (m/w) im ergotherapeutischen und logopädischen Bereich. Sie lieben die Arbeit mit Kindern, Menschen mit Behinderung und älteren Menschen? Dann freuen wir uns über Ihre Bewerbung per E-Mail an info@therapiezentrum-paf.de oder per Post.
Alle Informationen
Krankheitsbilder, Therapiekonzepte und Behandlungsziele, so wie auf der bisherigen Website.
Das größte Anliegen des TZP und Ziel jeder Therapie ist die Verbesserung der Gesundheit und der Lebensqualität unserer Patienten. Um dies zu gewährleisten, setzen wir unser Wissen sowie unsere Fähigkeiten ein und bieten Ihnen Unterstützung in angenehmer Atmosphäre. Dabei stehen Sie als Individuum bei uns stets im Mittelpunkt. So sorgen wir sowohl in der Ergotherapie als auch in der Logopädie für eine individuelle und optimale Planung und Durchführung Ihrer Behandlung.
Um unseren Patienten eine bestmögliche Therapie anbieten zu können, sind ständige Fort- und Weiterbildungen bei uns ein absolutes Muss. So finden Sie sowohl in der Ergotherapie als auch in der Logopädie Therapeutinnen und Therapeuten, die darüber hinaus auf verschiedene Fachgebiete spezialisiert sind. Das gesamte Team des TZP steht Ihnen jederzeit engagiert und vertrauensvoll zur Seite und bietet Ihnen kompetente Unterstützung, um so Ihre Teilhabe am Leben zu fördern.
Im TZP finden Sie Ergotherapie und Logopädie unter einem Dach. So sind wir in der Lage, auch Patienten, die mit verschiedenen Therapieindikationen zu uns kommen, optimal fachübergreifend zu behandeln und zu betreuen. Neben therapeutischen Behandlungen in unserer Praxis bieten wir selbstverständlich auch ambulante Therapien in Form verordneter Hausbesuche an.
Vor Therapiebeginn ist es uns wichtig, in einem Anamnesegespräch möglichst viel über unsere Patienten und deren Krankheitsgeschichte zu erfahren – anhand standardisierter Testverfahren wird eine detaillierte Einzelfalldiagnostik durchgeführt. Darauf aufbauend planen wir eine individuelle Therapie.
Wir berücksichtigen stets die persönlichen Bedürfnisse unserer Patienten – beim Abstecken der Therapieziele und während der störungsspezifischen Therapie selbst stehen die jeweilige Lebenssituation bzw. die zu bewältigenden Anforderungen im Mittelpunkt. Zudem wird die Therapie dem Therapieverlauf angepasst.
Die Einbindung des sozialen Umfelds in die Therapie trägt wesentlich zur Optimierung des Therapieerfolgs bei – daher tauschen wir uns mit Lehrern und Erziehern aus. V.a. aber beraten wir Angehörige und Eltern und leiten diese an, sodass die Möglichkeit besteht, die Therapie aktiv begleiten zu können.
Eine Therapie ist besonders erfolgreich, wenn sie sich im Alltag bewährt – wir geben unseren Patienten gezielte Anleitungen im häuslichen, schulischen oder beruflichen Alltag und bieten Anleitung zum Selbsttraining. Bei Bedarf sind wir unseren Patienten bei der Hilfsmittel- und Wohnraumanpassung behilflich.
Darüber hinaus stellt die Zusammenarbeit mit Spezialisten sämtlicher Fachrichtungen eine weitere Säule des Behandlungserfolgs dar: Wir stehen in regelmäßigem Austausch mit Ärzten oder dem Pflegepersonal und sprechen bei Bedarf Empfehlungen zur Arbeit mit anderen therapeutischen Berufsgruppen aus.
Jeder Mensch gestaltet sein Leben, so gut es geht, seinen Vorstellungen gemäß. Ein Bedürfnis haben wir aber trotz unterschiedlicher Interessen gemeinsam: tätig zu sein – sei es das Spiel der Kinder, das Lernen, die Arbeit, unsere Freizeitbeschäftigung oder je nach Lebenssituation einfach die Fähigkeit zur Selbstversorgung. Unsere Zufriedenheit hängt letztlich von Betätigungen ab, die für uns von Bedeutung sind – und v.a. von der Möglichkeit, diese ausüben zu können. Eben daran messen wir den Wert unserer persönlichen Lebensqualität.
WIR SIND FÜR SIE DA, WENN ...
Sie die Anforderungen Ihres Alltags nicht oder nur eingeschränktbewältigen können.
Sie durch die Folgen eines Schicksalsschlags wie z. B. einem Schlaganfall eingeschränkt werden.
Sie Unterstützung brauchen, um Ihre Handlungsfähigkeitwiederherzustellen.
Ihre Unabhängigkeit im Alltag durch eine nachlassende kognitive Leistung gefährdet ist.
das „Älter werden“ gesundheitliche Probleme mit sich bringt.
Ihr Kind Unterstützung braucht, um bisher nicht erworbene Fähigkeiten zu erlernen.
Ihr Kind von einer Behinderung betroffen oder bedroht ist.
Ihr Kind in seiner Wahrnehmungsverarbeitung oder in seinem Sozialverhalten eingeschränkt ist.
Mit einer indiviuduell auf sie zugeschnittenen, professionellen und zielorientierten Therapie begleiten wir alle unsere Patienten so, dass sie trotz angeborenen oder erworbenen Einschränkungen zu größtmöglicher Handlungsfähigkeit und Selbstständigkeit gelangen. Wir wollen, dass jeder Mensch die Aufgaben, die sein Leben ihm stellt, für sich zufriedenstellend erfüllen kann, um so seinen Platz im Leben selbstbewusst einnehmen zu können.
Wenn Sie sich detailierter zu den einzelnen Fachbereichen und unseren Behandlungsformen informieren möchten, finden Sie auf der nächsten Seite alles Wissenswerte.
Sie in der Sprache oder dem Sprechen eingeschränkt sind.
Ihre Stimme im Beruf oder im alltäglichen Leben zu stark gefordert wird.
Sie unter einer Schluckstörung leiden.
sich eine Beeinträchtigung Ihres Gehörs negativ auf ihre Sprache auswirkt.
Ihr Kind nicht oder im Vergleich mit Gleichaltrigen wenig spricht.
sich Ihr Kind sprachlich nur ungenügend oder undeutlich ausdrücken kann
Mit einer auf sie zugeschnittenen und professionellen Therapie verhelfen wir Menschen mit einer Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluck- oder Hörbeeinträchtigung zu einer besseren zwischenmenschlichen Kommunikation und zu mehr Lebensqualität.
WER KANN ERGOTHERAPIE VERORDNEN?
Allgemeinmediziner, Neurologen, Psychiater, Internisten, Kinderärzte, Orthopäden, Handchirurgen, Unfallärzte der BG etc. sind berechtigt, Ergotherapie – ggf. auch als Hausbesuch – zu verordnen.
WER KANN EINE LOGOPÄDISCHE THERAPIE VERORDNEN?
Kinderärzte, HNO-Ärzte, Phoniater, (Päd)Audiologen, Allgemeinmediziner, Neurologen, Kieferorthopäden und Zahnärzte sind berechtigt, Logopädie – ggf. auch als Hausbesuch – zu verordnen.
WIE LANGE DAUERT EINE ERGOTHERAPEUTISCHE ODER LOGOPÄDISCHE BEHANDLUNG?
Eine Behandlungseinheit dauert in der Regel zwischen 30 und 60 Minuten und wird 1-5x wöchentlich durchgeführt, bei entsprechender Verordnung auch als Hausbesuch. Die gesamte Behandlungsdauer ist abhängig vom jeweiligen Störungsbild/Beschwerdebild und wird vom Arzt festgelegt.
BIETET DAS TZP AUCH HAUSBESUCHE AN?
Selbstverständlich – Patienten, die unsere Praxis nicht aufsuchen können, haben auch die Möglichkeit des Hausbesuches. Dieser kann ärztlich verordnet werden und wird wenn nötig von den Krankenkassen getragen.
IN WELCHER FORM KÖNNEN EINZELTHERAPIEN VON IHREM ARZT VERSCHRIEBEN WERDEN?
Motorisch-funktionelle Behandlung (Therapiedauer: 30 Minuten)
Sensomotorisch-perzeptive Behandlung (Therapiedauer: 45 Minuten)
Psychisch-funktionelle Behandlung (Therapiedauer: 60 Minuten)
WER TRÄGT DIE THERAPIEKOSTEN?
Für Kinder ist die Therapie generell zuzahlungsfrei.
Erwachsene ab 18 Jahren sind bei gesetzlichen Krankenkassen zur Zuzahlung verpflichtet. Es sind 10,– Euro Rezeptgebühr und 10% der Behandlungskosten zu entrichten. Von diesen Kosten können Sie sich ab einer bestimmten Höhe bei Ihrer Krankenkasse befreien lassen.
Erhält ein Privatversicherter eine Verordnung zur Ergotherapie oder Logopädie, so gelten die Bedingungen der gesetzlichen Krankenkasse nicht. Für die Finanzierung der Therapie erhalten Sie einen Kostenvoranschlag, der Ihrer Kasse zur Genehmigung vorgelegt werden sollte. Weitere Absprachen müssen mit uns persönlich getroffen werden.
Leistungen, welche von Ihrer Kasse nicht übernommen werden, können Sie natürlich auch als Selbstzahler in Anspruch nehmen.
ZUR UNTERSTÜTZUNG SUCHEN WIR AUFGESCHLOSSENE, SYMPATHISCHE VERSTÄRKUNG (M/W) IM ERGOTHERAPEUTISCHEN UND LOGOPÄDISCHEN BEREICH.
Sie lieben die Arbeit mit Kindern, Behinderten und älteren Menschen und entwickeln ganz nach Ihren individuellen Fähigkeiten eine passende Therapie? Dann freuen wir uns Ihre Bewerbungsunterlagen per E-MAIL (INFO@THERAPIEZENTRUM-PAF.DE) oder Post zu erhalten und Sie in unserem modernen Therapiezentrum kennenzulernen.
Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns bitte, oder senden Sie uns Ihre Bewerbung an

Mit Freude und Engagement fördern wir Kinder vom Säuglings- bis zum Jugendalter, die auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit Unterstützung brauchen. Alle Therapeutinnen und Therapeuten, die bei uns pädiatrisch tätig sind, haben sich intensiv fort- und weitergebildet; ihren speziellen Schwerpunkten gemäß ist das TZP daher in der Lage, für jedes Kind das geeignete Therapiekonzept anzubieten.
Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen Einfache Konzentrationsstörung / ADS / ADHS
Unser größtes Anliegen ist es, dass sich die Therapieerfolge im Alltag bewähren. Daher wird das Umfeld des Kindes, insbesondere die Eltern, in die Therapie einbezogen; gemeinsam werden die Möglichkeiten der Unterstützung, die auch zu Hause oder in der Schule umgesetzt werden können, erarbeitet. Ergotherapie in der Pädiatrie spielt sich bei uns also immer zwischen Kind und sozialem Umfeld und der Therapeutin oder dem Therapeuten ab.
Da wir größten Wert auf die Diagnostik legen, wird im Erstgespräch gemeinsam mit den Eltern über den Grund der ergotherapeutischen Behandlung sowie die Wünsche und Ziele gesprochen. Im weiteren Therapieverlauf wird durch eine gezielte ergotherapeutische Beobachtung und die Durchführung standardisierter Testverfahren der aktuelle Entwicklungsstand Ihres Kindes erfasst. Der Therapieverlauf wird individuell auf den Entwicklungsstand und die Zielsetzungen Ihres Kindes abgestimmt.
Ansätze aus der Therapie zur Bewegungsanbahnung undWahrnehmungsförderung nach Berta Bobath
Verbesserung von Bewegungsabläufen, Koordination und der Tonusregulation
Verbesserung von Wahrnehmungsverarbeitung und Sinneswahrnehmung
Verbesserung von Konzentration und Ausdauer sowie kognitiver Leistungen
Förderung der Sozialkompetenz sowie des Selbstvertrauens im Umgang mit anderen
größtmögliche Selbstständigkeit im Alltag, in der Schule und im weiteren Umfeld
Warum ein Gruppentraining? Einige Kinder verhalten sich in Einzelsituationen oder im Umgang mit Erwachsenen eher unauffällig, in Gruppen, z.B. in der Schule oder im Kindergarten, treten aber Auffälligkeiten im Verhalten zu Tage. Diese Kinder unterstützen wir dabei, ihr Sozialverhalten zu optimieren und sich besser in einer Gruppe zu integrieren, Regeln einzuhalten sowie Teamfähigkeit zu erlangen. Weitere Ziele sind abhängig von den jeweiligen Gruppenangeboten und werden an den Bedürfnissen der Kinder ausgerichtet.
WANN WIRD EINE GRUPPENTHERAPIE VERORDNET?
Hier muss zwischen folgenden Formen unterschieden werden: Eine Gruppentherapie kann von Ihrem Arzt als sensomotorisch-perzeptive Behandlung verordnet werden. Diese erfolgt in Form einer Doppelstunde, die Therapieeinheit dauert also 90 Minuten. Davon dienen 15 Minuten der Reflektion mit den Eltern. Meist ergibt sich diese Verordnung aus der Einzeltherapie heraus, um deren Nachhaltigkeit zu fördern und das Erlernte im Alltag zu verankern. Präventionsprogramme können nicht ärztlich verordnet werden. Es besteht jedoch die Möglichkeit, diese als Selbstzahler in Anspruch zu nehmen.
Marburger Konzentrationstraining (MKT) für Vor- und Grundschüler sowie Jugendliche
Training zur Stärkung des Selbstbewusstseins – in Anlehnung an „Mutig werden mit Til Tiger“


WAS IST NEUROFEEDBACK?
Neurofeedback ist ein Verfahren der kognitiven Verhaltenstherapie in Verbindung mit Bioresonanz.
WIE FUNKTIONIERT NEUROFEEDBACKTRAINING?
Der Patient bekommt völlig schmerzfrei Sensoren angelegt, welche die Hirnströme messen und verstärken. Diese Signale werden an einen Computer weitergeleitet und ausgewertet. Auf einem Monitor werden nun die Aufmerksamkeitszustände für den Patienten und den Therapeuten sichtbar. Durch eine gestellte Aufgabe lernt der Patient, sein Gehirn zu beeinflussen, jede positive Veränderung der Hirnaktivität wird als Erfolg auf dem Bildschirm sichtbar. Der Patient lernt durch diese Erfolgsmeldung, die verbesserte Hirnaktivität immer schneller und anhaltender zu erzielen. Diese Selbstregulation führt zu einer dauerhaften positiven Veränderung im Gehirn. (Quelle: neuroConn GmbH)
WIE IST DIE WIRKSAMKEIT VON NEUROFEEDBACK BEWIESEN?
Die Wirksamkeit ist von renommierten Institutionen und Einrichtungen in zahlreichen Studien belegt. Hierzu zählen u.a. die Universitäten Tübingen und Erlangen, das Klinikum der Universität Frankfurt/Main und die Attention Disorders Clinic, USA.
KANN NEUROFEEDBACK VERORDNET WERDEN?
Neurofeedback kann in der ambulanten Ergotherapie je nach Indikation und ergotherapeutischer Zielsetzung im Rahmen der senosmotorisch-perzeptiven, der motorisch-funktionellen, der psychisch-funktionellen oder des Hirnlesitungstrainings durchgeführt werden. Neurofeedback kann jederzeit auch ergänzend zu anderen ergotherapeutischen Behandlungsverfahren angewandt werden. (Quelle: DVE)

Viele Kinder im Vorschulalter wechseln den Handgebrauch. Eltern, Erzieher/innen, Lehrer/innen und Kinderärzte sind sich oft unschlüssig, ob das Kind ein Links- oder Rechtshänder ist. Die Entscheidung, mit welcher Hand das Kind zukünftig schreibt, ist äußerst wichtig. Sollte man sich für die „falsche“ Hand entscheiden, kann es zu gravierenden Folgen kommen, wie zum Beispiel, Konzentrationsschwächen, motorischen Problemen und Lernschwierigkeiten. Die Entwicklung der Händigkeit ist äußerst komplex und wird durch genetische Faktoren, die physische, soziale und kulturelle Umwelt, das individuelle Entwicklungsmuster sowie von motorischen Fähigkeiten beeinflusst und geformt.
LINKSHÄNDERBERATUNG / HÄNDIGKEITSTESTUNG NACH PROF. DR. E. KRAUS
Malt oder schreibt das Kind mit links, dann wieder rechts?
Wechselt es die Hand beim Schereschneiden?
Wirft es den Ball manchmal mit rechts und dann wieder mit links?
Eine umfassende, differenzierte therapeutische Diagnostik erörtert die Ursachen des wechselnden Handgebrauchs; unterstützt den Entscheidungsprozess bei der Feststellung einer Links- oder Rechtshändigkeit und legt somit den Grundstein für eine effektive und effiziente Therapie und weiterführende Empfehlungen.

Die Handtherapie ist dank unserer Weiterbildungen (u.a. an der Akademie für Handrehabilitation) ein weiterer Schwerpunkt des TZP. Wir erarbeiten mit Ihnen ein individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Therapiekonzept, das ebenso Ihre Einstellung, Motivation und Handlungserfahrungen berücksichtigt. Wir arbeiten mit Ihnen daran, Ihre Hände zum automatisierten, koordinierten und zielgerichteten Gebrauch und zur möglichst ursprünglichen Funktion zurückzuführen. Wir wollen, dass Sie frühere Tätigkeiten wieder weitgehend ausüben können, damit Sie Ihren häuslichen, sozialen und beruflichen Anforderungen gerecht werden können.
Selbsthilfetraining im Bereich ADL (Aktivitäten des täglichen Lebens)
Um schnell bestmögliche Erfolge zu erzielen, raten wir dazu, nach einer Operation innerhalb von 2-3 Tagen noch während der Wundheilungsphase mit der Therapie zu beginnen. Sprechen Sie also mit Ihrem behandelnden Arzt und vereinbaren Sie schon vor der Operation einen Termin, um Wartezeiten zu vermindern.

Vom Behandeln zum Handeln – die Wiedererlangung verlorener Fähigkeiten. Da das Gehirn auch nach größeren Schädigungen in der Lage ist, in bestimmten Regionen Nervenverbindungen aufzubauen, ist es wichtig, diese Bereiche zu trainieren und die Erschließung neuer Wege zu unterstützen. Das ist der Punkt, an dem wir in der Neurologie ansetzen. Alle Therapeutinnen und Therapeuten, die bei uns neurologisch tätig sind, haben sich intensiv fort- und weitergebildet; ihren speziellen Schwerpunkten gemäß ist das TZP daher in der Lage, für jedes neurologische Störungsbild das geeignete Therapiekonzept anzubieten.
WELCHE KRANKHEITEN LIEGEN NEUROLOGISCHENSTÖRUNGEN ZU GRUNDE?
Es handelt sich dabei vor allem um Erkrankungen des zentralen Nervensystems, also des Gehirns und Rückenmarks oder des peripheren Nervensystems. Dazu gehören unter anderem: Apoplex (Schlaganfall), Schädel-Hirn-Trauma, Multiple Sklerose, ALS, Wachkoma, Parkinson-Syndrom, dementielle Erkrankungen bzw. Hirnleistungsstörungen, Querschnittslähmungen etc.
Im Mittelpunkt der Therapie steht für uns das behutsame Erweitern der Tätigkeiten, die der Patient selbstständig verrichten kann. Wir orientieren uns dabei an den Dingen, die den Betroffenen persönlich wichtig sind und entwickeln auf dessen Möglichkeiten und Fertigkeiten basierend einen individuellen Behandlungsplan. Eine regelmäßige Erfolgskontrolle gibt die Möglichkeit, die Ziele dem Verlauf der Behandlung anzupassen. Je nach Schwere des Krankheitsbildes können dabei vermeintliche Kleinigkeiten wie das Essen mit Messer und Gabel im Vordergrund stehen; aber auch das Auto- oder Fahrradfahren oder die Rückkehr in den Beruf.
UNSER THERAPIEANGEBOT RICHTET SICH AN PATIENTEN MIT FOLGENDEN STÖRUNGSBILDERN:
hypotoner oder hypertoner, d.h. schlaffer oder „spastischer“Muskeltonus
Neglect (halbseitige Körper- und/oder Umgebungsvernachlässigung)
Im ungünstigen Fall können Betroffene nicht mehr allein in ihrer Wohnung leben, ihrem Beruf nachgehen oder ihre Freizeitbeschäftigungen ausüben. Aus diesem Grund bietet die Ergotherapie Unterstützung über die einzelnen Therapieeinheiten hinaus.
WELCHE FRAGEN STEHEN FÜR UNS BEI DER NEUROLOGISCHEN THERAPIE IM ZENTRUM?
Was möchte der Patient unbedingt wieder können?
Lässt sich durch die Änderung von Umfang oder Art der Betreuung, eine Wohnraumanpassung oder Hilfsmöglichkeiten eine höhere Lebensqualität erreichen?
Was kann der Patient allein, wozu benötigt er Hilfe und warum?
Wobei und warum gibt es Probleme und welche Kompensationsmöglichkeiten hat der Patient?
Sind die Wünsche realistisch und erreichbar? Wenn ja, welche Maßnahmen müssen ergriffen werden?

Die Multimorbidität im Alter – ältere Patienten kämpfen meist mit Alterungsprozessen sowie akuten oder chronischen Erkrankungen gleichzeitig — es liegt eine sog. Mehrfacherkrankung vor. Ist das der Fall, vereinen wir Therapiekonzepte anderer ergotherapeutischer Fachbereiche so, dass sowohl Grunderkrankungen als auch zusätzliche Probleme behandelt werden können. Die Therapieansätze und deren Ziele unterscheiden sich im Grundsatz nicht von denen, die in den anderen Bereichen, Neurologie, Handtherapie oder Psychiatrie, beschrieben sind; allerdings werden sie von uns mit großem Einfühlungsvermögen der Lebenssituation alter Menschen und jedes einzelnen Patienten angepasst, indem wir ein spezifisches geriatrisches Behandlungskonzept erstellen.
Schlaganfall, Morbus Parkinson, dementielle Erkrankungen wie Morbus Alzheimer, Depressionen, Psychosen und Neurosen, degenerative Erkrankungen des Skelettsystems wie Arthrose oder Osteoporose, rheumatische Erkrankungen, Folgen von Frakturen, Herz- und Kreislauferkrankungen, Tumore, Amputationen, Chorea Huntington, Stoffwechselerkrankungen, Diabetes mellitus etc.
Erhalt und Aktivierung kognitiver und neuropsychologischer Fähigkeiten
Alltagsorientiertes Selbsthilfetraining zum Erhalt größtmöglicher Selbstständigkeit
Jede weitere Erkrankung und Diagnosestellung belastet meist sehr und kann große physische, psychische und vor allem soziale Belastungen nach sich ziehen. Hier greift die Ergotherapie in der Geriatrie positiv in die Behandlung ein – in Absprache mit den Patienten bzw. deren Angehörigen werden Ziele gesetzt, die sich an den Lebensumständen sowie den Bedürfnissen der Betroffenen orientiert, darauf wird die Therapie ausgerichtet. Während der Therapie legen wir besonderen Wert auf den einfühlsamen und empathischen Umgang mit unseren älteren Patienten.

Freunde am Leben. In der Psychiatrie behandeln wir Patienten mit psychotischen, neurotischen und psychosomatischen Störungen sowie Suchterkrankungen. Dabei ist es unsere Aufgabe, den Betroffenen zu helfen, ihre Potentiale zu entdecken oder durch die Erkrankung verlorengegangene Fertigkeiten wiederzuerlangen. Zudem ist ambulante Ergotherapie angebracht, um die Verarbeitung eines schwerwiegenden Krankheitsverlaufes zu unterstützen oder den praktischen Umgang mit einer bleibenden schweren Schädigung zu verbessern.
Neurotische Depressionen, Zwangs-, Angstneurosen,paranoide Persönlichkeitsstörung
Erhalt der eigenständigen Lebensführung und Grundarbeitsfähigkeit
Verbesserung der psychische Grundleistungsfunktionen wie Antrieb, Motivation oder Belastbarkeit
Förderung der psychischen Stabilität und des Selbstvertrauens
Förderung der Körperwahrnehmung und derWahrnehmungsverarbeitung
Förderung der Realitätsbezogenheit von Selbst- undFremdwahrnehmung

Sprache entsteht im Kopf – aus dem, was wir denken, formt das Gehirn Wörter und Sätze; dort wird das, was wir hören, verarbeitet. Gelingt dies nicht oder nicht mehr, spricht man von einer Sprachstörung. Bei Kindern sind dafür meist Verzögerungen in der Entwicklung oder Einflüsse des Umfelds ursächlich oder sie treten im Rahmen einer Mehrsprachigkeit auf; bei Erwachsenen entstehen diese meist nach Hirnschädigungen, ausgelöst z.B. durch ein Schädel-Hirn-Trauma, einen Schlaganfall, Demenz oder durch genetische Disposition.
UNSER THERAPIEANGEBOT RICHTET SICH AN PATIENTEN MIT FOLGENDEN SPRACHSTÖRUNGEN:
Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsschwäche (Zentrale Hörstörung)
Sprachstörungen aufgrund einer peripheren Hörstörung, z. B. durch chronische Mittelohrentzündung
EBENSO WERDEN FOLGENDE STÖRUNGSBILDER THERAPIERT:
Um dies zu erreichen, arbeiten wir mit unseren Patientinnen und Patienten jeglichen Alters gezielt an der Förderung ihres Sprachverständnisses, dem Aufbau des Wortschatzes sowie der Verbesserung der Wortfindung und der Grammatik. Die stets individuell zugeschnittene Therapie ist aber nicht nur vom Alter unserer Patienten abhängig, sondern auch von den an sie in Schule, Beruf oder Alltag gestellten Ansprüchen.
Sprechen bedeutet nichts anderes als das aktive Umsetzen der Sprache, die im Kopf entsteht. Was das Gehirn vorgibt, müssen etwa 100 verschiedene Muskeln und Organe in Form von Sprechbewegungen ausführen, also artikulieren. Störungen im Ablauf dieser motorischen Meisterleistung wirken sich schnell auf die Verständlichkeit von Wörtern sowie Sätzen aus und kann zu Kommunikationsproblemen führen. Ursächlich bei Kindern sind hierfür meist Entwicklungsverzögerungen; bei Erwachsenen treten diese meist nach Hirnschädigungen oder Verletzungen der am Sprechen beteiligten Organe auf.
UNSER THERAPIEANGEBOT RICHTET SICH AN PATIENTEN MIT FOLGENDEN SPRECHSTÖRUNGEN:
Sprechapraxie (zentrale Sprechstörungen/Störung des Sprechablaufs und der Sprechplanung)
Dysglossie (Artikulationsstörung infolge organischer Erkrankungen/Schädigungen)
Dysarthrophonie (neurologische Störungen des Sprechablaufs, z.B. durch Morbus Parkinson)
Ist ein so komplexes System wie das der Lautbildung gestört, dann bedarf es eines akribischen Vorgehens. Die Logopädinnen und Logopäden des TZP sind darauf spezialisiert, im Anschluss an eine differenzierte Diagnostik alle Störungen der Artikulation und des Sprechablaufs sowohl bei Kindern als auch Erwachsenen individuell und zielorientiert zu behandeln.
Stimme ist der durch die Stimmlippenschwingungen erzeugte Schall, der im Mund- und Rachenraum und den Nasenhöhlen moduliert wird. Eine gesunde Stimme hängt aber auch von Atmung, Stimmgebung, Lautbildung, Körperspannung und mentaler Verfassung des Sprechers ab – sie spiegelt das Befinden und Gefühle wider und ist damit eine „Visitenkarte“. Stimmstörungen fallen recht schnell auf und zeigen sich durch Klangveränderungen oder Einschränkungen der Leistungsfähigkeit, zusätzlich treten häufig Missempfindungen im Hals auf.
UNSER THERAPIEANGEBOT RICHTET SICH AN PATIENTEN MIT FOLGENDEN STIMMSTÖRUNGEN:
Störungen des Schwingungs- und Schließungsverhaltender Stimmlippen
Über- oder Fehlbelastung, stimmschädigende Sprechgewohnheiten
als Symptom einer allgemeinen körperlichen/psychischen Erkrankung
Stimmband-Polyp, Stimmband-Zyste, Stimmlippenknötchen, Kontakt-Granulom, Reinke-Ödem
Da eine Stimmstörung viele Ursachen haben kann, führen wir eine genaue und umfassende Diagnose durch, um die Entstehung und den Verlauf sowie alle beeinflussenden Faktoren zu ergründen. Über gezieltes, individuell abgestimmtes Training wird darauf basierend therapiert, um die optimale Leistungsfähigkeit des Stimmapparats herzustellen. Dabei legen wir besonderen Wert auf die Nachhaltigkeit der Behandlung, um die Stabilisierung in Alltag und Beruf zu gewährleisten.
Schlucken sichert unser Überleben und scheint auf den ersten Blick einfach: Das zu Schluckende wird von der Mundhöhle über Rachen und Speiseröhre weiter in den Magen transportiert. Sind aber beteiligte Strukturen oder das Zusammenspiel beeinträchtigt, kann es zu Störungen im Transport kommen – einer sogenannten Dysphagie. Diese führt im besten Fall zu Einschränkungen in der Lebensqualität, kann aber durch Austrocknung, Abmagerung oder Lungenkomplikationen zu lebensbedrohenden Folgeerkrankungen führen.
UNSER THERAPIEANGEBOT RICHTET SICH AN PATIENTEN DEREN SCHLUCKSTÖRUNGEN FOLGENDE URSACHEN HABEN:
Neurologische: z. B. nach Schlaganfall, Hirnblutung, Hypoxie,Hirntumoren oder Nervenerkrankungen
Organische: z. B. nach Tumor-OP, Unfalldefekten, Erkrankungen im Mund-, Rachen-, Kehlkopfbereich
Wir setzen nach einer umfassenden Diagnose in einer individuellen Therapie alles daran, die physiologischen Abläufe wiederherzustellen bzw. gestörte Muskelfunktionen oder eingeschränkte Sensibilität zu normalisieren. Je nach Krankheitsbild helfen wir Ihnen auch, eine Fehl- bzw. Mangelernährung oder lebensbedrohliche Zustände durch Aspiration zu vermeiden.
Oft wird bei besonders schweren Schluckstörungen aus Sicherheitsgründen eine Trachealkanüle gelegt, um die Lunge zu schützen. Das TZP ist darauf spezialisiert, das so genannte Trachealkanülenmanagment mit folgenden Zielen durchzuführen: Verbesserung und Normalisierung des Schluckaktes, Erarbeitung und Umsetzung von Kompensationsstrategien sowie Ermöglichung oraler Nahrungsaufnahme und Erhöhung der Schluckfrequenz.
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